
Zusammenfassung
(Emily F. Ferguson, Thomas W. Frazier, Antonio Y. Hardan, Mirko Uljarević)
- 2025
- Die Forscher untersuchten Problemverhalten wie Sachbeschädigung, Aggression, Weglaufen, Verhaltensauffälligkeiten und Selbstverletzung bei Teilnehmern mit neurologischen Entwicklungsstörungen.
- Die Forscher rekrutierten Teilnehmer im Alter von 3 bis 45 Jahren mit GRIN2B, CSNK2A1, HIVEP2, SCN2A, MED13L, ADNP und STXBP1. Die Teilnehmer wurden über Simons Searchlight und andere Patientenvertretungsstiftungen und gemeinnützige Organisationen rekrutiert.
- Die Teilnehmer füllten fünf Fragebögen aus, in denen Problemverhalten, Emotionsregulation, Angstzustände, sensorische Empfindlichkeit und soziale Kommunikation bewertet wurden.
- Die Forscher fanden heraus, dass emotionale Dysregulation ein starker Prädiktor für Aggression, Verhaltensprobleme und Sachbeschädigung ist.
- Ein geringeres Maß an sozialer Kommunikation war der stärkste Prädiktor für Weglaufen und Selbstverletzung.
- Verschiedene Arten von Angstzuständen, wie beispielsweise Sorgen oder physiologische Ängste, standen jeweils in einem bestimmten Zusammenhang mit Problemverhalten. Eine erhöhte physiologische Angst, Herzrasen, Schweißausbrüche, Erröten oder Zittern standen in engem Zusammenhang mit Weglaufen und Aggressivität. Geringere Sorgen standen im Zusammenhang mit Weglaufen.
- Geringere Sprachfähigkeiten waren ein Prädiktor für Verhaltensprobleme und Weglaufen.
- Die Forscher wiesen darauf hin, dass die Unterstützung einer Person mit Problemverhalten vielfältige Maßnahmen für das Kind und die Familie erfordern kann, da zwischen den verschiedenen Verhaltensweisen Zusammenhänge bestehen. Die Bedürfnisse, Präferenzen und das Risiko einer Schädigung, die sich aus dem Verhalten ergeben können, sollten berücksichtigt werden.

